Geschichte der Forschungruppe | Grupo de investigación sobre el Idealismo alemán (HUM 0172)

Geschichte der Forschungsgruppe „Der deutsche Idealismus und seine aktuellen Folgen“.


Die Forschungsgruppe „Der deutsche Idealismus und seine aktuellen Folgen“ wurde 1984 auf Initiative des Lehrstuhls für Geschichte der modernen und zeitgenössischen Philosophie an der Universität Málaga unter dem Namen „Gruppe für das Studium und die Übersetzung der Werke Schellings ins Spanische“ gegründet.

In ihren Anfängen wurde sie vom Seminar für Philosophische Grundfragen der Theologie der Universität Münster (Deutschland) unterstützt und beraten. Darüber hinaus schlossen sich der Gruppe zunächst das Institut für Philosophie der Katholischen Universität Valparaíso (Chile) und später auch andere deutsche Institutionen sowie einzelne Professoren und Doktoren, insbesondere von der Katholischen Universität Lima (Peru) und der Panamerikanischen Universität von Mexiko, an. Außerdem wurde ein dreijähriges Kooperationsabkommen (1985-8) mit der Universität von Sevilla geschlossen. Die Gruppe wurde bis September 1988 von verschiedenen öffentlichen (spanisches Kultur- und Außenministerium, Universitäten von Málaga und Sevilla usw.) und privaten (Fritz-Tissen- und Hans-Seidel-Stiftung usw.) Einrichtungen finanziert, danach nur noch sporadisch.

Von da an bis März 2010 war die Gruppe unter dem Namen Forschungsgruppe Deutscher Idealismus: Schelling in den andalusischen Forschungsplan (HUM-0172) integriert und erhielt in dieser Zeit bescheidene jährliche Zuschüsse von der andalusischen Regionalregierung.

In den mehr als fünfundzwanzig Jahren, in denen Ignacio Falgueras der verantwortliche Forscher dieser Gruppe war, war ihre Fruchtbarkeit sehr groß: Es wurden verschiedene Aktivitäten unterschiedlichster Art durchgeführt und zahlreiche Studien, Veröffentlichungen und Übersetzungen angefertigt. Einige davon sind beschrieben in GARCÍA BRIONES, P.: El grupo de investigación sobre el idealismo alemán: Schelling. In GARCIA-PADIAL (coords.): „Autotrascendimiento“. Universidad de Málaga, Sevilla 2010; S. 347-54.

Nach der Pensionierung seines Vorgängers am 1.IV.2010 wurde Juan A. García González zum neuen Leiter der Gruppe ernannt und das Team wurde (im Rahmen des andalusischen Forschungsplans: HUM-0172) in Forschungsgruppe Deutscher Idealismus und seine aktuellen Folgen umbenannt. Über die Aktivitäten der Gruppe wurde berichtet in GARCÍA GONZÁLEZ, J. A.: Prologue. In GARCÍA-ROJAS (eds.): El idealismo alemán y sus consecuencias actuales. Contrastes, Málaga 2014; S. 9-10; und in PEÑA, Alejandro G.J.: Die andalusische Forschungsgruppe zum deutschen Idealismus und ihre aktuellen Folgen (2010-2020). In: GARCÍA-REYNA (coords): „Estudios sobre idealismo alemán“. Apeiron, Madrid 2022; S. 9-30.

Am 28.VI.2023 hörte Dr. Juan A. García González als Leiter der Gruppe auf und wurde durch Dr. Juan José Padial Benticuaga ersetzt.